Brasilien – Kolumbien (Viertelfinale)

Kolumbien fehlte die Erfahrung

Ein teurer Einzug ins Halbfinale für Brasilien. Sie müssen auf ihren Abwehrchef „Silva“ verzichten und für „Neymar“ ist das Turnier beendet. Wirbelbruch nach einem harten Foul.

Spielbewertung:

Kolumbien zeigte im bisherigen Turnierverlauf ein Offensivspektakel. Bei Brasilien herrscht seit Anfang eine spielerische Blockade. Trotzdem hoffte man auf ein spannendes und torreiches Spiel. Es wurde leider ein über hartes und zerfahrenes Spiel, welches Kolumbien aus mangelnder Erfahrung verloren hat. Das erste Tor der Brasilianer war symptomatisch für die kolumbianische Leistung, die immer wieder kleine Stellungsfehler offenbarte. Die schlechteste Figur im ganze Spiel machte allerdings der Schiedsrichter, der es versäumte den Spielern auf dem Feld Grenzen zu zeigen. Bezahlen musste am Ende „Neymar“, der nach einem gelbwürdigen Foul verletzt ausgewechselt werden musste. Am Ende bekam der Zuschauer das schwächste Viertelfinale der Weltmeisterschaft.

Eckdaten:

Brasilien – Kolumbien 2:1 (1:0)

1:0 Thiago Silva (7.)
2:0 David Luiz (69.)
2:1 James Rodriguez (80., Foulelfmeter)

Aufstellung:
Brasilien: Julio Cesar – Maicon, Silva, David Luiz, Marcelo – Fernandinho, Paulinho (ab 86. Hernanes) – Oscar, Hulk (ab 83. Ramires) – Neymar (ab 88. Henrique) – Fred
Kolumbien: Ospina – Zuniga, Zapata, Yepes, Armero – Guarín, Sanchez – Cuadrado (ab 81. Quintero), James Rodriguez, Ibarbo (ab 46. Ramos) – Gutierrez (ab 70. Bacca)

Rating:

Das Spiel konnte die hohen spielerischen Erwartungen nicht erfüllen. Überhart geführtes Spiel. Eine Nation trauert um ihren Star."